Donald Trump

Ein neuer Prä­si­dent für das groß­ar­tigste Volk der Welt

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Dass Trump in Deutsch­land keine gute Presse hat, ver­wun­dert uns nicht. Er ver­kün­det mit der Macht eines US-​Präsidenten, die jeder gute – also gerade jeder regie­rende – Deut­sche ein­fach nur neid­voll zur Kennt­nis neh­men kann, ja nicht nur einen Auf­bruch sei­ner wun­der­schö­nen ame­ri­ka­ni­schen Hei­mat. Die regie­ren­den Anwälte welt­wei­ten deut­schen Geschäfts und macht­vol­ler deut­scher Ver­ant­wor­tung in Europa und dar­über hin­aus sowie ihre ein­füh­lende natio­nale Öffent­lich­keit bemer­ken auch: Der neue Mann im Wei­ßen Haus hat mit sei­ner Unzu­frie­den­heit über den Zustand sei­ner Nation und mit sei­nem Ver­spre­chen, Ame­rica wie­der so great zu machen, wie es der Nation nach sei­nem Dafür­hal­ten zusteht, nicht zuletzt den Ambi­tio­nen und den wie selbst­ver­ständ­lich rekla­mier­ten Anrech­ten Deutsch­lands den Kampf ansagt.

Dass die hie­sige Trump-​Schelte sich gern als Sorge um die Demo­kra­tie in Ame­rika vor­trägt, fin­den wir auch nicht ver­wun­der­lich: Deut­scher Kos­mo­po­li­tis­mus besteht nun ein­mal darin, die ganze Welt am Maß­stab ihrer Nütz­lich­keit für ‚uns‘ zu mes­sen und jede Abwei­chung davon als Ver­stoß gegen die völ­ker­über­grei­fend guten Sit­ten demo­kra­ti­schen Regie­rens zu brand­mar­ken. Soviel haben deut­sche Welt­bür­ger offen­sicht­lich von den USA gelernt: Für eine inter­na­tio­nal füh­rende Macht gehört es sich ein­fach, die Aus­rich­tung ande­rer Staa­ten an ihren aus­grei­fen­den Ansprü­chen mit dem Ver­weis auf die Ver­ant­wor­tung für gemein­same Werte und Ver­pflich­tun­gen ein­zu­for­dern, als deren Anwalt, Rich­ter und Auf­pas­ser man sich präsentiert.

Dass deut­sche Trump-​Feinde für ihr Urteil anti­deut­scher, also un– bis anti­de­mo­kra­ti­scher Umtriebe im Wei­ßen Haus hau­fen­weise Belege fin­den, ist daher einer­seits aus­ge­machte Sache. Was ihrem natio­na­lis­ti­schen Blick auf den Mann im Wei­ßen Haus als ‚Popu­lis­mus‘ unlieb­sam auf­stößt, das hat ande­rer­seits aber durch­aus Sub­stanz in den pro­gram­ma­ti­schen Stel­lung­nah­men und den öffent­lich zele­brier­ten Metho­den Trumps. Die pas­sen tat­säch­lich nicht zum gewohn­ten Kanon ein­ver­nehm­li­chen natio­na­len Regie­rens und Regie­rungs­wech­sels, dem des­sen Anhän­ger den grie­chi­schen Ehren­ti­tel – ‚Demo­kra­tie‘ – vor­be­hal­ten. Donald Trump hegt näm­lich eine ehr­li­che Hoch­ach­tung vor sei­nem Volk und des­sen Anspruch auf Herr­schaft, dem er unbe­dingt zu sei­nem Recht ver­hel­fen will.

Unser Ange­bot: Im Unter­schied zu allen natio­na­lis­ti­schen Lieb­ha­bern der demo­kra­ti­schen Staats­form kön­nen wir erklären,

  • was Donald Trump meint, wenn er von „the people“ spricht;

  • warum er und halb Ame­rika davon ergrif­fen sind, dass er als Mil­li­ar­där sich mit ame­ri­ka­ni­schen Fabrik­ar­bei­tern eins und einig präsentiert;

  • wieso er als Inha­ber des höchs­ten aller insti­tu­tio­na­li­sier­ten Ämter aus­ge­rech­net die Insti­tu­tio­nen und Ämter der USA als „Esta­blish­ment“ beschimpft und so man­che von ihnen nach Kräf­ten bekämpft;

  • wel­che Mis­sion für sein Volk und seine Nation er näm­lich ver­folgt, wenn er mit dem, was er bei­den ver­spro­chen hat, im Amt ernst macht.

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  1. Trump (178 Minuten, 79.1 MB)