Wer ver­dient warum wie viel?

Gegen das mora­li­sche Rech­ten um Einkommensunterschiede

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Ein Mana­ger ver­dient tau­send­mal mehr als ein Arbei­ter, eine Kran­ken­schwes­ter erheb­lich weni­ger als ein Arzt. Ist das gerecht?

Die Idee der gerech­ten Ein­kom­mens­zu­mes­sung geht davon aus, dass die Leis­tung das Ent­gelt in jedem Beruf bestimmt, zumin­dest im Prin­zip. Hat einer jemals aus einer erbrach­ten Leis­tung den Lohn oder das Gehalt hoch­ge­rech­net? Oder wird nicht umge­kehrt zu jeder in der Rea­li­tät ver­dien­ten Geld­summe ein Auf­wand hinzu gedacht, der sie recht­fer­tigt? Wo das mit dem Kri­te­rium Leis­tung nicht glaub­wür­dig gelingt, wird bei ande­ren Gesichts­punk­ten wie Aus­bil­dung oder Ver­ant­wor­tung Zuflucht gesucht. Und trotz­dem, der Glaube an die Leis­tungs­ge­rech­tig­keit sieht sich in der Wirk­lich­keit viel öfter ent­täuscht als bestä­tigt, ohne dass die­ses Prin­zip je ver­wor­fen würde.

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