Das Sys­tem der deut­schen Sozialversicherungen

Von den not­wen­di­gen und wenig bekömm­li­chen Leis­tun­gen des Sozi­al­staa­tes für die abhän­gig Beschäftigten

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Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig beschäftigt?

Herz­li­chen Glückwunsch!

Denn wenn man davon absieht,

• wie viel Geld man für wie viel und was für eine Sorte Arbeit ‚in sei­nem Job‘ über­haupt verdient,

• dass man die Hälfte des ver­dien­ten Gel­des wie­der abdrü­cken kann, bevor man sie über­haupt aufs Konto bekom­men hat,

• dass die Leis­tun­gen, auf die man sich ein Recht erwirbt, so begrenzt sind, dass einem ‚pri­vate Vor­sorge‘ schon lange nicht mehr erspart bleibt;und wenn man es gleich­zei­tig für ganz nor­mal hält,

• dass zur Erwerbs­ar­beit sol­che ‚Wech­sel­fälle‘ wie Ent­las­sung, Krank­heit und Alter ein­fach irgend­wie dazu­ge­hö­ren, die alle immer das­selbe, näm­lich Einkom­mens­ver­lust bedeuten,

• dass man in den ‚guten Zei­ten‘ nie so viel Geld bei­seite legen kann, damit man zwi­schen­durch oder hin­ter­her davon leben könnte,

• dass es also nicht geht, pri­vat ‚von sei­ner Hände Arbeit‘ über die Run­den zu kommen,

dann kann man es tat­säch­lich für ein Glück hal­ten, dass man selbst zu denen gehört, um die sich der Staat mit sei­nen Ver­si­che­run­gen küm­mert. Das erspart einem auch jeden Gedan­ken daran, warum er das und wie er das tut und was das alles über das wun­der­bare freiheitlich-​marktwirtschaftliche Sys­tem des Arbei­tens und Arbeiten-​Lassens ver­rät, das ohne eine gehö­rige Por­tion staat­lich orga­ni­sier­ter Zwangs­so­li­da­ri­tät offen­sicht­lich nicht auskommt.

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  1. Sozialversicherungen (125 Minuten, 113.6 MB)