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LOCATION:Studierendenhaus Campus Bockenheim\nJügelstraße 1\n60325 Frankfu
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SUMMARY:Zu viel? Zu wenig? Zu unkontrolliert? Zu unmodern? …  Deutschland
 s Migration und Migrationspolitik
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DESCRIPTION:<div class=\"clearfix text-formatted field field--name-body fie
 ld--type-text-with-summary field--label-hidden field__item\">\n<p><a href=
 \"https://www.farberot.de/upload/686521f034976_Deutschlands%20Migration%20
 Aufnahme.mp3\">Der Mitschnitt der Veranstaltung von letzter Woche.</a></p>
 \n\n<p><span>Migration war </span><em><span>das</span></em><span> Thema de
 s j&uuml\;ngsten Wahlkampfes. Und zwar gleich in der Form einer Frage von 
 unser aller Sicherheit\, wof&uuml\;r ein paar Attentate den passenden Anla
 ss gaben. Die wurden von Politikern quer durch das demokratische Spektrum 
 mit dem Migrationshintergrund der Attent&auml\;ter zusammengeschlossen in 
 einer dreist-absurden Weise\, die offenbar ins geistig-moralische Repertoi
 re ihres Berufsstandes geh&ouml\;rt.</span></p>\n\n<p><span>Migration gilt
  aktuell als Problem f&uuml\;r </span><em><span>&bdquo\;unsere Sicherheit&
 ldquo\;</span></em><span>\, generell als Gefahr f&uuml\;r ein Ding namens 
 </span><em><span>&bdquo\;unsere Kultur und Identit&auml\;t&ldquo\;.</span>
 </em><span> Das darf sie auf keinen Fall sein\, wof&uuml\;r die Politik en
 dlich zu sorgen hat\; dar&uuml\;ber besteht Einigkeit. Und gleichzeitig wi
 rd ebenfalls ziemlich einhellig beteuert\, dass Migration\, eben n&uuml\;t
 zliche\, selbstverst&auml\;ndlich auch weiterhin sein muss: </span><em><sp
 an>&bdquo\;f&uuml\;r unseren Standort&ldquo\;</span></em><span>\, </span><
 em><span>&bdquo\;f&uuml\;r unseren Wohlstand&ldquo\;</span></em><span>\, i
 rgendwie auch f&uuml\;r </span><em><span>&bdquo\;unsere Zukunft&ldquo\;</s
 pan></em><span> und diese Dinger.</span></p>\n\n<p><span>Beteuerungen dies
 er Art sind eigenartig. Sie unterstellen n&auml\;mlich erstens bei denen\,
  an die sie sich richten\, den Glauben\, letztlich und eigentlich w&auml\;
 re es ein gro&szlig\;es Privileg\, dieses Land als </span><em><span>&bdquo
 \;Heimat&ldquo\;</span></em><span> bewohnen zu d&uuml\;rfen\, die man sich
  darum eigentlich nicht mit Fremden zu teilen braucht\; um sie aber zweite
 ns mit Verweisen auf den Nutzen\, den sie als Deutsche von den Leistungen 
 der Migration haben\, mit der dauerhaften Anwesenheit von Fremden zu vers&
 ouml\;hnen.</span></p>\n\n<p><span>Weder beim Stolz auf ein </span><em><sp
 an>&bdquo\;Wir&ldquo\;</span></em><span>\, das eigentlich keine Fremden ve
 rtr&auml\;gt\, noch bei der verordneten Duldung der Fremden als N&uuml\;tz
 linge f&uuml\;r </span><em><span>&bdquo\;uns&ldquo\;</span></em><span> dar
 f es die so angesprochenen Deutschen irritieren\, dass </span><em><span>&b
 dquo\;ihre Heimat&ldquo\;</span></em><span> f&uuml\;r sie mehrheitlich exa
 kt die &ouml\;den Rollen vorsieht\, in denen sie dann\, wenn &uuml\;berhau
 pt\, auch ihren 30% Zeitgenossen </span><em><span>&bdquo\;mit Migrationshi
 ntergrund&ldquo\;</span></em><span> begegnen: auf dem Arbeitsmarkt\, auf d
 em Wohnungsmarkt\, in den Wartelisten bei staatlichen &Auml\;mtern und bei
  Kassen&auml\;rzten &hellip\;</span></p>\n\n<p><span>Darum k&uuml\;mmern s
 ich engagierte\, volksfreundliche Politiker\, die auch f&uuml\;r die regel
 m&auml\;&szlig\;ig in Hass umschlagende Xenophobie ihres Volkes ein offene
 s Ohr haben. Die organisieren also beides: die Migration </span><em><span>
 und</span></em><span> die Lebendigkeit eines patriotischen Herr-im-Haus-St
 andpunkts\, der mit Migration immer so schlecht zurechtkommt. F&uuml\;r be
 ides haben sie </span><em><span>ihre</span></em><span> Gr&uuml\;nde. Die e
 rkl&auml\;rt der Vortrag.</span></p>\n\n<p>&nbsp\;</p>\n</div>
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