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LOCATION:Studierendenhaus Campus Bockenheim\nJügelstraße 1\n60325 Frankfu
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SUMMARY:Trumps Zollkrieg. US-Imperialismus 2.0
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DESCRIPTION:<p>Dass &bdquo\;wir&ldquo\; Trump nicht leiden k&ouml\;nnen\, i
 st in Deutschland und Europa ausgemachte Sache in den etablierten Kreisen 
 von Politik und &Ouml\;ffentlichkeit. Letztere bew&auml\;hrt sich darin\, 
 alle Register der Hetze zu ziehen\, mit der sie bisher eher die Unholde &o
 uml\;stlicher und s&uuml\;dlicher Weltgegenden dem Publikum zwecks herzlic
 her Verachtung nahegebracht hat.</p>\n\n<p>Das nehmen die Vertreter der wi
 rklichen Politik gern zur Kenntnis &ndash\; zum Leitfaden ihres Umgangs ma
 chen sie diese Hetze aber nicht: Sie &uuml\;ben sich in berechnendem Oppor
 tunismus\, wenn sie mit Trump zu tun haben\, und geben damit den parteilic
 hen Kommentatoren die teilnahmsvoll idiotische Frage auf\, ob sie das mehr
  als Klugheit feiern oder als Eingest&auml\;ndnis von Machtlosigkeit peinl
 ich finden sollen. An Trump st&ouml\;ren eben in Wirklichkeit nicht die ih
 m nachgesagten Untugenden\, sondern der Inhalt seiner Politik und die Mach
 t\, mit der er diese verfolgt.</p>\n\n<p>Darum will der Vortrag auf die im
 perialistische Konsequenz aufmerksam machen\, die in Trumps Bruch mit den 
 Verkehrsformen und Rechnungsweisen der bisherigen Weltwirtschaftsordnung s
 teckt. Das erpresserische Eintreiben von Tribut bei allen Handelspartnern 
 ist seine Antwort auf den Widerspruch der globalen Konkurrenzordnung zum N
 utz und Frommen des einen sie stiftenden Konkurrenten. Und er kann das weg
 en der ungeheuren Leistung\, die die vielger&uuml\;hmte &bdquo\;regelbasie
 rte Weltwirtschaft&ldquo\; f&uuml\;r ihren amerikanischen Urheber erbracht
  hat.</p>
DTSTAMP:20260418T031413Z
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