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LOCATION:Studierendenhaus Campus Bockenheim\nJügelstraße 1\n60325 Frankfu
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SUMMARY:Der DGB in gewendeten Zeiten
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DESCRIPTION:<p style=\"margin-bottom:8px\; text-align:justify\"><samp><smal
 l><span style=\"font-size:12pt\"><span style=\"font-family:&quot\;Times Ne
 w Roman&quot\;\,serif\">Auf dem DGB-Bundeskongress im Mai 2026 h&auml\;lt 
 die Gewerkschaftsvorsitzende Yasmin Fahimi eine Grundsatzrede\, mit der si
 e den Beitrag der Arbeitnehmervertretung zur Bew&auml\;ltigung der &bdquo\
 ;<i>schwierigen Zeiten</i>&ldquo\;\, in denen die Nation steckt\, deutlich
  macht. Zum einen bescheren von Trump &uuml\;ber Putin bis China dem Land 
 jede Menge &bdquo\;<i>komplexe Krisen</i>&ldquo\;\, aus denen eine wirtsch
 aftliche Wachstumsflaute &bdquo\;folgt&ldquo\;\, die bei den Besch&auml\;f
 tigten als &bdquo\;<i>Inflation und zunehmende berufliche Unsicherheit</i>
 &ldquo\; &bdquo\;ankommt&ldquo\;\; zum anderen ergehen sich die eigenen Po
 litiker in &bdquo\;<i>&uuml\;bler Sozialabbau-Rhetorik</i>&ldquo\; und for
 dern vom arbeitenden Volk mehr Einsatz zu weniger Kosten &ndash\; warum da
  welche Sch&auml\;digung wen trifft\, ist keiner weiteren Frage wert\, wei
 l die Antwort schon fest steht: Die Verantwortungstr&auml\;ger des gro&szl
 ig\;en Ganzen werden ihrer Pflicht nicht gerecht\, sich um die Bedingungen
  f&uuml\;r &bdquo\;Gute Arbeit&ldquo\; zu k&uuml\;mmern\, von denen doch d
 ie ganze Nation abh&auml\;ngt. </span></span></small></samp></p>\n\n<p sty
 le=\"margin-bottom:8px\; text-align:justify\"><samp><small><span style=\"f
 ont-size:12pt\"><span style=\"font-family:&quot\;Times New Roman&quot\;\,s
 erif\">Dass die Lohnarbeit <i>das</i> Mittel f&uuml\;r das Vorankommen Deu
 tschlands ist\, sieht auch Kanzler Merz so &ndash\; genau deshalb verordne
 t er seiner Gesellschaft ja das gro&szlig\;e Reformverarmungsprogramm. Die
  Umdrehung\, dass es darum dem Staat ein Anliegen sein m&uuml\;sste\, sein
 e Lohnarbeitenden zu pflegen und mit einem ausk&ouml\;mmlichen Lohn auszus
 tatten\, stellt die Sache auf den Kopf und zeugt vom gewerkschaftlichen Id
 ealismus\, dass der Erfolg der Nation und der Erfolg der arbeitenden Klass
 e doch ein und dasselbe w&auml\;ren. </span></span></small></samp></p>\n\n
 <p style=\"margin-bottom:8px\; text-align:justify\"><samp><small><span sty
 le=\"font-size:12pt\"><span style=\"font-family:&quot\;Times New Roman&quo
 t\;\,serif\">Dass sich die Gewerkschaftschefin an anderer Stelle aber auch
  sehr realistisch zeigt\, hat etwas Vers&ouml\;hnliches: &bdquo\;Gute Arbe
 it&ldquo\; verlangt n&auml\;mlich auch nach einem starken Staat\, der sich
  nach au&szlig\;en wie nach innen der Feinde &bdquo\;<i>unserer demokratis
 chen Identit&auml\;t</i>&ldquo\; und &bdquo\;<i>unserer Hochleistungs&ouml
 \;konomie</i>&ldquo\; erwehren kann &ndash\; Regierungsvorhaben\, die in d
 iesem Sinne den nationalen Erfolg\, bilanziert in Arbeitspl&auml\;tzen\, z
 ur Absicht haben\, goutiert Fahimi glatt als &bdquo\;<i>echte Reformen</i>
 &ldquo\;. Dass sowas in anderer Herren L&auml\;nder als &bdquo\;<i>irre</i
 >&ldquo\; und &bdquo\;<i>protektionistisch</i>&ldquo\; beschimpft wird\, m
 acht ja dann auch nichts mehr...</span></span></small></samp></p>\n\n<p st
 yle=\"text-align:left\">&nbsp\;</p>
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