Diskussionsveranstaltung

An Greta Thun­berg und ihre Follower

Staa­ten­kon­kur­renz um Energie!

Liebe Pro­test­ge­meinde!

1.

Dass die Zustim­mung, die euch in der deut­schen Öffent­lich­keit und aus der Poli­tik ent­ge­gen­schlägt, nichts wert ist, wer­det ihr sel­ber schon gemerkt haben. Ihr wer­det beach­tet – und ein­ge­mein­det. Von Leu­ten und Instan­zen, die in einem ganz ande­ren als einem theo­re­ti­schen Sinn ‚etwas zu sagen haben‘; die näm­lich mit dem, was sie sagen, teils mehr, teils weni­ger Macht aus­üben – und mit dem Gebrauch ihrer Macht für genau die Zustände sor­gen, gegen die ihr pro­tes­tiert. Ein­ge­mein­det in eine öffent­li­che Debatte, deren Irre­le­vanz für den prak­ti­schen Gang der Dinge ihr zur Genüge erfahrt​.Es ist nicht bloß die hohe Kunst der Heu­che­lei, mit der ihr da – mal wie­der – Bekannt­schaft schlie­ßen dürft. Bemer­kens– und beden­kens­wert an den vie­len heuch­le­ri­schen Gruß­adres­sen an euren Pro­test sind die Titel, die Gesichts­punkte, die gro­ßen Werte, unter denen ihr mit euren Demons­tra­tio­nen gut gefun­den wer­det. So groß­ar­tige Leer­for­meln wie ‚die Zukunft‘, ‚unser Pla­net‘, ‚kein Pla­net B‘, ‚die Natur‘, ‚die Mensch­heit‘ etc. pp. sind nicht bloß dafür gut, sie sind auch ein­zig und allein dazu da, über alle wirk­li­chen Inter­es­sen und Inter­es­sen­ge­gen­sätze hin­weg eine ganz tiefe und eigent­li­che Einig­keit vor­zu­spie­geln: einen über­grei­fen­den, irgend­wie ver­bind­li­chen gemein­sa­men guten Wil­len. Der wird euch beschei­nigt, wenn man sol­chen Paro­len wie „…weil ihr uns die Zukunft klaut!“ applau­diert. Und damit wird euch unter der Hand ein ganz mie­ses Tausch­ge­schäft ange­tra­gen: Groß­zü­gig wird aner­kannt, dass ihr es doch gut meint – gut eben im Sinne eines höhe­ren, unbe­zwei­fel­ba­ren Werts –; dafür bean­spru­chen die, an und gegen die euer Pro­test sich rich­tet, ganz beschei­den die glei­che Aner­ken­nung, nach dem Motto: „So gut wie ihr mei­nen wir es auch/​schon lange/​sowieso…!“ (Und sie könn­ten sogar anschlie­ßen: Wo habt ihr eure Paro­len denn her – wenn nicht von uns: ‚Zukunft‘, ‚Mensch­heit‘ und der ganze Rest!)

Das kann man also aus dem posi­ti­ven Echo auf euren Pro­test ler­nen: Die Ideale einer intak­ten Welt, für die ihr euch stark­macht, sind nichts wert, weil sie sich über die wirk­li­chen Macht­in­ter­es­sen und die damit ver­bun­de­nen Gemein­hei­ten vor­nehm erhe­ben und eine Gemein­sam­keit im Guten beschwö­ren, die es nicht gibt – und die eben so hoch und vor­nehm und erha­ben ist, dass sie von allen Sei­ten, aus ent­ge­gen­ge­setz­ten Posi­tio­nen und von den feind­lichs­ten Par­teien beschwo­ren wer­den kann. Und auch beschwo­ren wird; denn darin liegt der Wert der höhe­ren Werte.

Das gilt ent­spre­chend für das andere Kom­pli­ment, das ihr euch ein­han­delt: Ihr wärt die besorgte Jugend – poli­tisch enga­giert und viel bes­ser als ihr Ruf: Diese pri­mi­tive Art der Ver­ein­nah­mung braucht man euch wohl nicht erst zu erklä­ren! – und hät­tet mit der For­de­rung nach einer bes­se­ren Zukunft schon des­we­gen recht, weil ihr noch viel mehr davon vor euch habt als die Alten, denen ‚der Kli­ma­wan­del‘ nichts aus­macht, weil sie mit einem Bein schon im Grab ste­hen. Man gibt euch recht, nicht weil ihr ein wich­ti­ges Anlie­gen habt, das eure Sym­pa­thi­san­ten und über­haupt die aller­meis­ten Men­schen aus begrün­de­tem Eigen­in­ter­esse zusam­men mit euch durch­kämp­fen soll­ten, son­dern weil man euch als beson­dere Gruppe mit einem eige­nen Anspruch auf Wür­di­gung und Respekt aner­kennt. Als ‚Schü­ler und Stu­den­ten‘, als ‚die Jugend‘, womög­lich als ‚Nach­wuchs der Nation‘ lässt man euch, wohl­wol­lend, pro­tes­tie­ren: als spe­zi­el­len gesell­schaft­li­chen Stand, dem man – so wie allen ande­ren – spe­zi­elle Inter­es­sen kon­ze­diert. Auch das ist eine per­fekte Abs­trak­tion von der Sache, für die ihr euch – neh­men wir an – stark­ma­chen wollt.

2.

Von wel­chen wirk­lich herr­schen­den Inter­es­sen und real exis­tie­ren­den Macht­ver­hält­nis­sen auf die Art abge­se­hen wird – sei es im Namen gro­ßer fik­ti­ver Gemein­schafts­an­lie­gen, sei es um eurer respek­ta­blen Iden­ti­tät als ‚die Jugend‘ wil­len –, das könnt ihr dem nega­ti­ven Echo ent­neh­men, das euch und eurem Pro­test ja auch nicht zu knapp ent­ge­gen­schallt. Natür­lich strotzt das von reak­tio­nä­rer Dumm­heit; aber wenn es bloß das wäre! Wenn die Dame von der AfD euren Pro­test für unbe­acht­lich erklärt, weil ihr noch nie eine Strom­rech­nung bezah­len muss­tet, oder wenn der junge Mann an der CDU-​Spitze, gemein­sam mit den sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Ober­leh­rern der Nation, euch ermahnt, erst ein­mal flei­ßig zu ler­nen, bevor ihr ‚auf die Straße‘ geht, dann könnt ihr mer­ken, wie leicht der Ehren­ti­tel ‚Jugend‘ – „Wir als Nach­wuchs des Lan­des ver­die­nen Gehör!“ – sich umdre­hen lässt: Der ehren­werte Stand, als der man beach­tet wer­den will, ist zugleich nur ein Stand unter vie­len, hat seine Gren­zen und außer­dem seine ver­gleichs­weise schwa­chen Sei­ten, kann also bes­ten­falls als eine Stimme unter vie­len zäh­len und ver­dient allen­falls eine sehr bedingte Aner­ken­nung. Wenn ihr dann zu hören kriegt, dass es doch ‚auch‘ auf die Arbeits­plätze in der Kohle– und Auto­in­dus­trie ankommt, die durch kon­se­quen­te­ren Kli­ma­schutz in Gefahr gerie­ten, und auf die Kon­kur­renz mit ande­ren – natür­lich noch viel schmut­zi­ge­ren – Län­dern, in der die eigene Nation ohne rück­sichts­lose Indus­trie­po­li­tik ins Hin­ter­tref­fen gerät, dann ist das eine wei­tere sehr auf­schluss­rei­che Lek­tion. Nicht in dem Sinn, dass man vor sol­chen Hin­wei­sen stramm­ste­hen und die eige­nen Inter­es­sen – und die Argu­mente, wenn man wel­che hat – gleich rela­ti­vie­ren müsste. Zur Kennt­nis neh­men sollte man statt­des­sen, mit wel­chen macht­vol­len Inter­es­sen und mit wel­chen Macht­ver­hält­nis­sen man sich tat­säch­lich schon dann anlegt, wenn man es mit Ein­wän­den gegen die fort­schrei­tende Rui­nie­rung ganz vie­ler natür­li­cher Lebens­be­din­gun­gen auch nur ein biss­chen erns­ter meint als die Pre­di­ger im Feuille­ton. Dann bekommt man es näm­lich nicht mit einer Unter­las­sung zu tun, mit einem man­geln­den guten Wil­len der poli­tisch und öko­no­misch Ver­ant­wort­li­chen. Die machen sel­ber deut­lich, und zwar mit ihrem „Nein!“ zu eurem Pro­test wie mit ihrem „Ja, aber“, dass die Welt, für die sie ‚die Ver­ant­wor­tung tra­gen‘, über die sie also die Regie füh­ren, etwas ganz ande­res ist als ein Stück miss­brauchte oder ver­nach­läs­sigte Natur. Näm­lich ein glo­ba­ler Markt, auf dem es in mehr­fa­chem Sinn ums Geld geht, ein­ge­rich­tet und auf­recht­er­hal­ten durch Staa­ten, die mit ihrer Gewalt – in Kon­kur­renz gegen­ein­an­der, des­we­gen man­che mit über­haupt nicht umwelt– und kli­ma­freund­li­chen Atom­waf­fen – für die dazu pas­sende Ord­nung Sorge tra­gen. Mit all den sach­dien­li­chen Hin­wei­sen aus beru­fe­nem Munde wird euch doch erklärt, wel­chen Stel­len­wert mensch­li­che Inter­es­sen, und zwar jeg­li­cher Art, in die­sem Sys­tem haben.

3.

Ob ihr mit eurem Pro­test über­haupt an die­ses Sys­tem rüh­ren wollt, dar­auf passt die zustän­dige öffent­li­che Gewalt, da könnt ihr sicher sein, sorg­fäl­tig auf. Einst­wei­len müsst ihr noch keine schlim­mere Zurecht­wei­sung erle­ben als den Rück­ver­weis in den Frei­tags­un­ter­richt. Die nächste Eska­la­ti­ons­stufe lau­ert da aber schon, wird zum Teil bereits ange­kün­digt – und von eini­gen von euch offen­bar auch schon defen­siv vor­weg­ge­nom­men: Wenn es mit dem Pro­tes­tie­ren nicht auf­hört, son­dern, Gott bewahre, schlim­mer wird, dann setzt es die Gewalt­frage. Das schöne frei­heit­li­che Recht gibt genü­gend Gesichts­punkte her, um Pro­teste, die auch nur ent­fernt auf Durch­set­zung eines Anlie­gens zie­len, ganz prak­tisch, näm­lich mit hoheit­lich mono­po­li­sier­ter Gewalt dar­auf auf­merk­sam zu machen, dass die Durch­set­zung, wel­cher Anlie­gen auch immer, ohne Wenn und Aber der öffent­li­chen Gewalt zu über­las­sen ist. Also der poli­ti­schen Herr­schaft, die den gan­zen Laden so regelt und erhält und sta­bi­li­siert und gegen Anfech­tun­gen schützt, wie er ist, und als das, was er ist: eine mehr­stu­fige Kon­kur­renz­schlacht um Macht und Geld.

Das ist frei­lich ein ande­res Thema. Eines, das über die Sache mit dem Klima deut­lich hin­aus­geht. Um das man als auf­rech­ter Kli­ma­schüt­zer aber auch nicht ganz her­um­kommt. Außer man lässt sich ver­ein­nah­men, von den Pro­fis die­ser Kon­kur­renz, die sich für ihre Sache so gerne mit ein biss­chen jugend­li­chem Idea­lis­mus schmücken.

PS.

Inzwi­schen wird euch reihum ein nicht gerade gerin­ger Erfolg beschei­nigt: Dem Aus­gang der Wahl des Euro­pa­par­la­ments sollt ihr einen ent­schei­den­den Dreh ver­passt haben. Unter­stüt­zung hat­tet ihr dabei von einem Mil­lio­nen Fol­lo­wer schwe­ren Expo­nen­ten der jun­gen Gene­ra­tion mit blauen Haa­ren, der im Namen des von euch ange­mahn­ten Fort­schritts die Fla­schen von CDU und Co schlecht­ge­macht hat. Über die YouTube-​Trends hin­aus hat das Ein­fluss auf die poli­ti­sche Stim­mung kurz vor der Wahl genom­men – sobald und inso­fern die ange­grif­fe­nen Par­teien sich dazu ent­schlos­sen haben, eine Reak­tion für ange­bracht zu hal­ten, und die seriöse Öffent­lich­keit sich des­halb der Sache ange­nom­men hat.

Das Echo, das ihr von Poli­tik und Öffent­lich­keit in der Nach­be­spre­chung des Wahl­er­geb­nis­ses ern­tet, ent­hält noch eine letzte inter­es­sante Aus­kunft dar­über, wozu euer Pro­test gut gewe­sen ist. Aus Sicht eurer Gra­tu­lan­ten hat sich euer Enga­ge­ment für die gute Sache voll und ganz aus­ge­zahlt: für die Par­teien näm­lich, für die es sich in Wäh­ler­stim­men nie­der­ge­schla­gen und sich damit rück­stands­los auf­ge­löst hat in einen Bei­trag zur Ermäch­ti­gung von Poli­ti­kern zur Wahr­neh­mung ihrer Kom­pe­ten­zen. Alles und was auch immer genau euch auf­regt und auf die Straße treibt – es gehört in die Hände von Poli­ti­kern gelegt, die euren Pro­test zu einer kos­ten­lo­sen und kopf­star­ken Wahl­wer­bung erklä­ren und damit ihrer Kon­kur­renz aus CDU, SPD und Co, die mit ihnen in den Par­la­men­ten und Regie­run­gen sit­zen, ein Schnipp­chen schla­gen. Und die­je­ni­gen, die laut Mehr­heits­mei­nung von euch „abge­straft“ wor­den sind, wis­sen jetzt und posau­nen es aus, dass sie auf das Eti­kett ‚Kli­ma­schutz‘ für alles, was sie poli­tisch vor­ha­ben, nie mehr ver­zich­ten wer­den – bis hin zum AfD-​Nachwuchs, der ankün­digt, dem­nächst mit der Glei­chung von Kli­ma­schutz und Aus­län­der­hass für sich zu werben.

In den Hän­den der Poli­ti­ker liegt es jetzt – wie­der und wie immer. Sie defi­nie­ren, worin die drän­gen­den ‚Fra­gen und Pro­bleme der Weltret­tung‘ über­haupt beste­hen, und zwar in vor­neh­mer Dis­tanz zu ihrem Stimm­vieh und zu allen, die mit dem Kli­ma­wan­del ihre Pro­bleme – wel­che auch immer – haben mögen. Nach ihrem Ermes­sen und unter Berück­sich­ti­gung von ‚Öko­lo­gie und Öko­no­mie‘ sowie wei­te­ren wich­ti­gen Begriffs­pär­chen, deren Inhalt sie ebenso defi­nie­ren, gehen sie die Lösung an – die in der Haupt­sa­che schon darin liegt, dass sie in die rich­ti­gen Hände gefal­len ist. Mehr Grüne im Par­la­ment – die vor­dring­lichs­ten Gründe fürs Schul­schwän­zen im Namen der Zukunft hät­ten sich damit erüb­rigt, oder? Und wenn ihr nicht kapie­ren wollt, dass ihr euren Job damit erle­digt und den Rest den „Pro­fis der Poli­tik“ zu über­las­sen habt, bekommt ihr das von der deut­schen Öffent­lich­keit noch expli­zit mit­ge­teilt: Die fin­det es näm­lich pein­lich, dass ihre Poli­ti­ker sich von einem „Ober­mo­ra­lis­ten“ im Inter­net haben vor­füh­ren las­sen. Natür­lich ist das Getö­ber mit hohen Wer­ten gerade in der Hoch­zeit der Demo­kra­tie – dem Wahl­kampf – sehr ange­bracht. Ihr habt deren Funk­tion aber ganz falsch ver­stan­den, wenn ihr meint, dass man gegen die ‚Rea­li­tät‘ – auch so ein Wert – auf ihnen beste­hen kann. Der Nut­zen der Werte in der Demo­kra­tie besteht in dem Gebrauch, den die wirk­lich Mäch­ti­gen und Befug­ten von ihnen machen, wenn sie sich bei ihrer Poli­tik auf sie beru­fen. Nach Auf­fas­sung der Öffent­lich­keit müsst ihr also noch ler­nen: Zwi­schen die mah­nen­den Rat­schläge von Wis­sen­schaft­lern und dem unend­lich guten Wil­len einer auf­ge­weck­ten Jugend auf der einen Seite und die Pra­xis der poli­ti­schen Ver­wal­tung eines welt­markt­be­währ­ten Kapi­tal­stand­or­tes auf der ande­ren Seite gehört noch die ‚Kom­pro­miss­fin­dung‘ als hei­lige Kuh der Demo­kra­tie – an der rela­ti­viert sich jedes Anlie­gen, sodass am Ende die Ver­bind­lich­keit poli­ti­scher Macht­worte gefragt ist. Dafür wurde der Beruf des Poli­ti­kers erfunden.

Die Diskussionsveranstaltung findet statt am im Studierendenhaus, Raum K2. Weitere Informationen sind auf der Seite zu den Diskussionsterminen verfügbar.

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Studierendenhaus, Raum K2
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Gegenstandpunkt 2/19

Darin unter anderem:

  • – An die „Fri­days for Future“-Bewegung
    – Die Wah­len zum EU-​Parlament 2019 „Pro­eu­ro­päer“ gegen „Sou­ve­rä­nis­ten“
    – Der UN-​Migrationspakt: Von den Pro­ble­men, die die wan­der­lus­tige Mensch­heit der Staa­ten­fa­mi­lie berei­tet
    – Win­fried Kret­sch­mann „Der anstän­digste Mensch, der je in Deutsch­land Regie­rungs­chef wurde“
    – Streiks bei Rya­n­air: Inter­na­tio­na­li­sierte Arbei­ter­schaft kämpft für natio­na­les Recht
    – z.B. Bayer-​Monsanto: Von der Mono­pol­kon­kur­renz in der Land­wirt­schaft
    – Trumps Latein­ame­rika und die Troika der Tyran­nei
    – Der San­di­nis­mus in Nica­ra­gua kommt zu sei­nem erzwun­ge­nen Ende
    – Öster­reichs Regie­rung – vom eige­nen Kanz­ler ent­sorgt: Eine Zwi­schen­bi­lanz der türkis-​blauen Wende
    – Zur Kri­tik der Geschichts­wis­sen­schaft: Die ver­kehrte Logik und der welt­an­schau­li­che Sinn des his­to­ri­schen Denkens

Das voll­stän­dige Inhalts­ver­zeich­nis ist online ver­füg­bar. Der Gegen­Stand­punkt ist ab so­fort als Prin­t­aus­gabe für 15€ erhält­lich in unten­ste­hen­den Buch­hand­lun­gen. Der Gegen­Stand­punkt ist auch als digi­tale Aus­gabe für 10€ in den For­ma­ten .pdf, .epub und .mobi erhält­lich. Infor­ma­tio­nen dazu gibt es auf der Ver­lags­seite.

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Ist die Kon­struk­tion der Zukunft und das Fer­tig­wer­den für alle Zei­ten nicht unsere Sache, so ist desto gewis­ser, was wir gegen­wär­tig zu voll­brin­gen haben, ich meine die rück­sichts­lose Kri­tik alles Beste­hen­den, rück­sichts­los sowohl in dem Sinne, daß die Kri­tik sich nicht vor ihren Resul­ta­ten fürch­tet und eben­so­we­nig vor dem Kon­flikte mit den vor­han­de­nen Mächten.

Karl Marx