Die Lin­ke hat ihren ​„Klas­sen­cha­rak­ter“ wie­der ent­deckt und sagt den Betrof­fe­nen der ​‚neu­en Ära‘, dass sie einer­seits sys­tem­be­dingt nichts zu lachen haben, wenn der Kapi­tal­stand­ort Deutsch­land kriegs­er­tüch­tigt wird. Ande­rer­seits sol­len sie gefäl­ligst ​„Hoff­nung“ schöp­fen, denn die Par­tei ist an ihrer Sei­te: als wähl­ba­re Alter­na­ti­ve, die sich um ihre Sor­gen küm­mert, die­se also im natio­na­len Polit­kon­sens irgend­wie unter­bringt, wenn sie an der Macht ist. Immer mit dem Ver­spre­chen an den Rest der Nati­on, dass die­ser Kon­sens so erst rich­tig vor­an­kommt. Und der lau­tet der­zeit: Die Alter­na­ti­ve von ganz rechts ver­hin­dern! Mit anti­rech­ter Sozi­al­für­sor­ge ​„gesell­schaft­li­che Spal­tung“ ver­hin­dern, die das fei­ne Deutsch­land auch nach lin­ker Auf­fas­sung nicht ver­dient und bei sei­nem Auf­bruch in die ​‚neue Ära‘ auch wirk­lich nicht gebrau­chen kann: zu einer sol­chen Lin­ken kann sich Deutsch­land nur beglück­wün­schen, und Die Lin­ke sich zu ihrem Oppo­si­ti­ons­geist, der ver­ant­wor­tungs­vol­ler nicht sein könnte.